In der heutigen Zeit sind Smartphones aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders Modelle von Marken wie Samsung, Huawei, Xiaomi oder Apple dominieren den Markt und bieten eine Vielzahl von Funktionen, die unseren Alltag erleichtern. Doch all diese Features haben oft ihren Preis – nämlich eine hohe Beanspruchung des Akkus. Ein schnell leerer Akku ist ein Problem, das viele Nutzer kennen, vor allem bei Geräten mit hochauflösenden Displays und starker Rechenleistung, wie beispielsweise dem Samsung Galaxy S25 Ultra oder dem neuen Galaxy Z Fold 7. Glücklicherweise gibt es effektive Möglichkeiten, die Akkulaufzeit zu verlängern, ohne auf den Komfort zu verzichten. In diesem Artikel stelle ich sieben Einstellungen vor, die auf meinem Samsung-Handy die Akkulaufzeit erheblich verbessert haben. Dabei handelt es sich nicht um banale Tipps wie die Reduktion der Bildschirmauflösung, sondern um strategische Einstellungen, die sowohl im Alltag als auch auf Reisen den Unterschied machen.
Effizienz steigern durch dunklen Modus und adaptive Helligkeit auf Samsung-Smartphones
Ein zentraler Faktor für den Akkuverbrauch eines Smartphones ist das Display. Besonders Geräte mit AMOLED-Displays, wie sie viele Samsung-Modelle verwenden, profitieren stark vom sogenannten Dark Mode. Dabei werden dunkle Bildschirmbereiche nicht beleuchtet, was die Energieaufnahme deutlich senkt. Beispielsweise schaltet das Galaxy S25 Ultra einzelne Pixel komplett ab, wenn sie schwarz sind, was im Vergleich zu LCDs eine bemerkenswerte Einsparung bringt.
Der Dark Mode ist schnell aktiviert und kann die Akkulaufzeit selbst bei intensiver Nutzung merklich verlängern. Dazu wechselt man in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Anzeige“ auf die Option „Dunkel“. Ein zusätzlicher Vorteil des dunklen Modus ist die augenschonende Wirkung, die besonders bei Nutzung in dunklen Umgebungen angenehm ist.
Eng mit dem Dark Mode gekoppelt ist die adaptive Helligkeit. Samsung hat die Sensorik in seinen Smartphones beständig verbessert – das Umgebungslicht wird nun präzise erkannt, sodass die Bildschirmhelligkeit stets optimal angepasst wird. Das spart Energie, da das Display nie um ein Vielfaches heller eingestellt ist als nötig. Auch diese Funktion lässt sich einfach unter „Anzeige“ aktivieren. Zwar bevorzugen manche Nutzer eine manuelle Einstellung der Helligkeit, doch die automatische Steuerung ist mittlerweile so zuverlässig, dass sie die Akkueffizienz verbessert, ohne den Komfort einzuschränken.
Diese beiden Einstellungen haben sich auf meinem Galaxy-Handy als besonders wirkungsvoll erwiesen. In Kombination senken sie den Stromverbrauch signifikant, ohne das Nutzungserlebnis einzuschränken. Ähnliche Vorteile bieten übrigens auch andere Hersteller wie OnePlus oder Oppo, die ebenfalls AMOLED-Technologie nutzen.

Anwendungen erkennen und optimieren, die besonders viel Akku verbrauchen
Viele Nutzer installieren diverse Apps aus den Bereichen Social Media, Office und Unterhaltung – von Facebook über Microsoft 365 bis hin zu Onedrive. Einige davon laufen häufig im Hintergrund und ziehen kontinuierlich Akku, auch wenn sie scheinbar nicht aktiv genutzt werden. Auf Samsung-Geräten kann man gezielt prüfen, welche Apps besonders viel Energie verbrauchen und diese anschließend deaktivieren oder löschen.
Im Menü „Akku und Gerätezustand“ unter „Akku“ findet man übersichtliche Listen, die den Energieverbrauch einzelner Programme anzeigen. Hier lohnt es sich, kritisch zu hinterfragen, welche Anwendungen regelmäßig genutzt werden und welche eher unnötig Energie verschwenden. Beispielsweise habe ich auf meinem Galaxy S25 Ultra die vorinstallierten Apps wie Samsung Smart TV, Facebook oder Outlook deinstalliert, da ich sie kaum nutze. Das führt nicht nur zu einer längeren Akkulaufzeit, sondern verbessert auch die allgemeine Performance meines Handys.
Darüber hinaus bietet Samsung die Möglichkeit, Apps mit hohem Hintergrundverbrauch komplett zu stoppen oder in den Hintergrundnutzungs-Einstellungen einzuschränken. Ein Beispiel: Wenn man häufiger zwischen 5G- und WLAN-Verbindungen wechselt, kann es passieren, dass manche Apps mehr Akku ziehen. Hier hilft die Regulierung im Systemmenü, diese Energieaufnahme einzudämmen.
Diese Maßnahme ist besonders wertvoll in Kombination mit anderen Empfehlungen, etwa dem Herunterladen von offline verfügbaren Inhalten, um mobile Datennutzung zu minimieren und somit den Akku zu schonen. Diese Praxis lässt sich nicht nur mit Samsung, sondern auch mit Geräten von Google oder Nokia problemlos umsetzen.
Offline-Inhalte vor der Reise herunterladen und Always-On Display intelligent nutzen
Eine weitere Maßnahme für eine längere Akkulaufzeit ist die clevere Nutzung von Offline-Inhalten. Gerade bei regelmäßigen Routen, wie dem täglichen Weg zur Arbeit, oder bei Lieblings-Playlisten ist es sinnvoll, Musik, Podcasts oder Karten vorab zu speichern. Streaming-Dienste, darunter auch Spotify oder YouTube, verbrauchen bei der mobilen Nutzung nicht nur Daten, sondern beanspruchen auch massiv den Akku. Vor allem das Navigieren mit Google Maps oder Samsung-eigenen Karten über das Mobilfunknetz kann den Akku stark entladen und sogar das Gerät erhitzen.
Wer seine Favoriten zur Offline-Nutzung herunterlädt, profitiert von einem deutlich geringeren Energieverbrauch und kann sein Gerät schonen. Die meisten Apps bieten diese Option direkt an: Spotify ermöglicht beispielsweise das Herunterladen kompletter Playlists, und YouTube stellt eine Download-Funktion für Videos bereit. So steht das Entertainment auch ohne Internetverbindung jederzeit zur Verfügung, und Samsung-Handys, wie das Galaxy Z Flip 7, zeigen eine merkliche Verlängerung der Laufzeit.
Auf der anderen Seite bietet Samsung die Option, das Always-On Display (AOD) intelligent zu nutzen. Statt dieses ständig aktiv zu haben, kann man es zeitlich begrenzen und so den Stromverbrauch optimieren. Das AOD zeigt Information wie Uhrzeit und Benachrichtigungen an, ohne das gesamte Display zu aktivieren. Besonders neuere Galaxy-Modelle mit LTPO-Displays, die mit nur 1Hz laufen können, erlauben eine äußerst effiziente Nutzung. Man kann das AOD so einstellen, dass es nur zu bestimmten Tageszeiten aktiviert wird, etwa von 11 Uhr vormittags bis 19 Uhr abends.
Energiemodi und Leistungsprofile zur optimalen Akkunutzung einstellen
Samsung bietet eine Vielzahl von Energiesparmodi an, die je nach Bedarf die Akkulaufzeit erheblich verlängern können. Besonders der Ultra-Energiesparmodus reduziert die Hintergrundaktivitäten auf das Wesentliche, schränkt aber gleichzeitig auch die Nutzungsmöglichkeiten ein. Für Nutzer, die ihr Handy nicht zum Spielen oder für anspruchsvolle Anwendungen brauchen, ist der Leistungsmodus „Leicht“ ideal. Er priorisiert Akkueffizienz und Kühlung anstelle von maximaler Prozessorleistung.
Die Einstellung des Leistungsprofils erfolgt unkompliziert über die Gerätesoftware: Unter „Gerätewartung“ findet man den Punkt „Leistungsprofil“, wo zwischen „Standard“, „Leicht“ und anderen Optionen gewählt werden kann. Diese Anpassung passt sich an den individuellen Gebrauch an und vermeidet somit unnötigen Stromverbrauch.
Darüber hinaus sollte man wissen, dass ähnliche Prinzipien auch bei anderen Herstellern Anwendung finden, etwa bei Geräten von Huawei, Realme oder Oppo. Diese haben oft eigene Softwarefeatures, die den Energieverbrauch regulieren, allerdings sind Samsung-Handys für ihre besonders intuitiven und effektiven Steuerungsmöglichkeiten bekannt.
Zusätzlich zu den Energiesparmodi empfiehlt es sich, den Akku vor allem in den ersten Ladezyklen richtig zu behandeln. Experten raten dazu, den Akku mehrfach zwischen 100 % und 20 % zu laden, anschließend den Prozentwert für das Akku-Schutzniveau auf etwa 80 % zu setzen. So verlängert man die Lebensdauer des Akkus deutlich, eine Funktion, die Samsung unter „Akku-Schutz“ in den Einstellungen bereitstellt.
Verhalten bei niedrigem Akkustand: Wie man die Laufzeit in kritischen Situationen verlängert
Wenn der Akkustand eines Samsung-Handys kritisch wird, sind schnelle Maßnahmen gefragt, um das Gerät möglichst lange am Leben zu erhalten. Bei einem Füllstand unter 15 % empfiehlt es sich, den Power-Saving-Modus zu aktivieren. Dieser reduziert Energieverbrauch durch Drosselung der Hintergrundprozesse, schränkt jedoch die Funktionalität nicht vollständig ein.
Weiterhin sollte man Datenroaming deaktivieren, da das ständige Suchen nach Netzen gerade im Ausland enorm viel Energie kostet. Auch das Abschalten von Ortungsdiensten ist ratsam, sofern keine Navigation benötigt wird. Eine weitere effektive Maßnahme ist das Deaktivieren des Always-On Displays, das selbst im Ruhezustand Strom verbraucht.
Diese Notfallmaßnahmen sind essenziell, wenn man unterwegs ist und keine Lademöglichkeit in Reichweite hat. In Verbindung mit den zuvor beschriebenen Einstellungen für eine optimierte Akku-Nutzung sorgen sie dafür, dass das Samsung-Handy im Alltag und auf Reisen zuverlässig funktioniert. Entsprechende Hinweise zu Smartphones und den neuesten Technologien, wie den Entwicklungen bei Starlink oder dem 5G-Ausbau, findet man übrigens auch auf spezialisierten Seiten, beispielsweise hier.
Diese praxisorientierten Tipps garantieren jedem Nutzer die beste Balance zwischen Leistung und Akkulaufzeit auf seinem Samsung Galaxy oder vergleichbaren Geräten wie von Sony, Nokia oder Google. Wer sich für das neueste ultradünne Apple iPhone 17 interessiert, kann sich auf dieser Seite informieren. Für alle, die sich über Risiken moderner Technik bewusst sein möchten, lohnt sich zudem ein Blick auf den Artikel über Smart-Brillen und deren Sicherheitsaspekte unter diesem Link.
